Feierei, Festival

5 Gründe warum ich Festivals so liebe!

Freunde der wilden Feiereien … es ist wieder soweit … in drei Tagen betreten Glitzerfee Tatjana und ich wieder den heiligen Festivalboden und verbringen das Wochenende mit Pogen, Konfetti und Gummistiefeln auf dem Southside. Bis vor ein paar Wochen war das noch reines Wunschdenken, denn wie man uns kennt, zählen wir nicht gerade zu den best organisiertesten Erdbewohnen. Und so kommt es recht häufig vor, dass wir bei einem Glas Sekt ganz zauberhafte Freizeitaktivitäten planen. Nur mit der Umsetzung dieser Pläne, da hapert es oft ein wenig. Und so war das Southside schneller ausverkauft, als wir die Partytröte auspacken konnten. Die Festivalpläne für 2016 waren hinfällig und der Kummer groß. Und plötzlich passierte es … dieses Wunder … ganz nach dem Motto „Und immer wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her“. In diesem Fall handelte es sich bei dem Lichtlein um DASDING. Wie vor ein paar Wochen bereits erwähnt, darf ich für den Radiosender vom Festivalgeschehen berichten. Holy Shit! Ich kann euch gar nicht sagen was das für ein Gefühlsausbruch war … Freudenträenen, kreischendes Auf- und Abspringen und ein hüpfendes Herz waren die Folge einer überdurchschnittlich hohen Dosis an Glücksgefühlen. Schon bei Rock’n’Heim hat mir DASDING ein Lächeln auf’s Gesicht gezaubert, als ich die Ehre hatte mit Tenacious D, Volbeat und System Of A Down die Bildergalerie zu schmücken … aber das … das ist schon ne andre Hausnummer! Jetzt freu ich mich einfach auf 4 grandiose Tage in Neuhausen ob Eck und möchte euch ein paar Gründe aufzählen, die Festivals für mich so besonders machen!

Dasding Rocknheim 2013

1. Eins mit der Natur … Campen auf Festivals

Ohne campen? Ohne mich!!! Ich liebe diese ausgelassene Atmospähre auf den Festival-Zeltplätzen. Selbst beim 10 Minuten entfernten Rock’n’Heim wurde lediglich zum Duschen in die eigenen vier Wände gepilgert. Und das auch nur weil mich das Anstehen am Duschzelt wesentlich mehr Zeit gekostet hätte, als die Autofahrt in mein eigenes Bad. Ansonsten genieße ich beim Camping das freudige Beisammensein mit gut gelaunten Menschen. Mit den Nachbarn kommt man meist schon beim Zeltaufbau in’s Gespräch und sitzt spätestens eine halbe Stunde später bei einem gemeinsamen Bier vorm Grill. Weiteres Highlight? Das kreative Austoben von Heimwerkern und Dekokünstlern, die die Zeltlandschaft zu etwas besonderem machen. Fahrbare Bierkästen, Wohnzimmer unter freiem Himmel, Gartenzäune mit Türklingel … da wird richtig was aufgefahren. Auch bei sportlichen Aktivitäten während der Mittagszeit. Wer keine Lust auf Flunky Ball hat, improvisiert einfach mal mit Dingen, die er im Gepäck hat. Ein absoluter Ausnahmezustand, der für gute Laune sorgt.

Rocknheim Festival 2014 Camping Nature One Festival Camping Nature One FestivalCamping Nature One Festival Camping Pool

2. Bring Farbe in’s Spiel

Ganz nach dem Motto „Colour up your Life“ sind Festivals gefüllt von buntem Treiben. Stylingtechnisch ist alles erlaubt! Wofür man im Alltag schräge Blicke ernten würde, wird einem hier ein Lächeln geschenkt. Und so ist die Festivalsaison für mich auch immer der perfekte Grund die Farbdöschen auszupacken und meiner Haarpracht ein neues Finish zu verpassen. Aber auch outfitmäßig wird auf Festivals einiges geboten. Von Glitzer, über Einhorn-Onepieces, Morphsuits und schrillen Kostümen ist von allem was dabei. Hier kann man einfach mal ein bisschen verrückt sein, dem Alltag entfliehen und kreativ sein.

Liebe-die-Zweite-beim-Sound-of-the-Forest-Festival-Festivallook Rocknheim 2013 Festival pinke Haare Nature One Festival Camping Menschen Rocknheim 2013 Festival

3. Das bisschen Regen …

Wer häufig auf Festivals unterwegs ist kommt um diesen ungebetenen Gast nur selten herum. Früher oder später trifft es jeden. Dann muss man vor allem eins … klarkommen! Erprobte Festivalgänger lassen sich daher nur schwer beeindrucken, packen Gummistiefel und Regenjacke aus und begeben sich in die Schlacht mit den Matschmassen. Nicht falsch verstehen … ich denke jeder Gast würde strahlenden Sonnenschein und angenehme 25 Grad bevorzugen … aber das Leben ist nunmal kein Ponyhof. Dann kann man sich im Zelt verschanzen oder dem Wochenende die Chance geben das beste des Jahres zu werden und den Karren aus dem Schlamm fahren. Oftmals machen die erschwerten Bedingungen nämlich auch den besonderen Flair und sorgen für eine unvergessliche Zeit!

Southside Festival 2010 Camping Matsch Southside Festival 2010 Camping Matsch Auto

4. Hier spielt die Musik

Neben ausgelassener Feiereien auf dem Zeltplatz geht es auf Festivals vor allem um eins … die Musik! Hier stehen an einem Wochenende die besten Künstler dieser Welt auf der Bühne und lassen uns die Sorgen des Alltags vergessen. Kopf aus, Musik an! Da ich mittlerweile meine 15-20 Festivals auf dem Buckel hab, durfte ich bereits einige Bands feiern. Neben altbekannten Acts, gab es hier auch immer wieder unbekannte Highlights, die mich weggefegt haben. Und so freu ich mich beim Southside genauso sehr auf alte Gesichter wie Prodigy, Dropkick Murphys, Deichkind, Drangsal, Boy, Zebrahead und Emil Bulls wie auf persönliche Premieren von Rammstein, Offspring, The Hives, Flogging Molly & Eskimo Callboy.

Festivalblogger-Maifeld-Derby-Mannheim-2016-Blackberries-2 Rocknheim 2013 Stage Rocknheim 2013 Deichkind Rocknheim 2013 Biffy Clyro Rocknheim 2013 Casper

5. Konfetti raus und tanzen

Ich liebe Festivalgadgets und hab mich hier vor einigen Jahren mit Seifenblasenpistole und Konfettikanone eingedeckt. Der Munitionsvorrat wurde nun feierlich aufgefüllt und ich steh in den Startlöchern. Du musst dir schon selbst Konfetti in dein Leben schießen! Ich bin auf jeden Fall ausreichend versorgt und werde den Boden des Southsides in ein Meer aus funklenden Papierschnipseln verwandeln. In diesem Sinne … lasset die Feiereien beginnen!!!

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3 Comments

  • Reply marina reyam 20. Juni 2016 at 23:30

    festivals sidn einfach super, ich kanns auch kaum noch erwarten bis ich auf meinen favoriten bin (:

  • Reply Neri 21. Juni 2016 at 09:15

    Sehr schön geschrieben. Man merkt Dir die Leidenschaft für Festivals an! Ich selbst kann damit nicht viel anfangen. Finde es aber sehr schön zu sehen, wie es Dich begeistert =)

    Neri

  • Reply Laura 21. Juni 2016 at 10:06

    Ich muss zugeben, aus mir spricht der Neid. Die Pläne für das Hurricane waren schon gemacht und dann kam die Bekanntgabe der Termine für das mündliche Abi. Ich werde dieses Wochenende also anstatt auf dem Festival rumzuhüpfen fleißig lernen, denn am Montag ist meine letzte Prüfung angesetzt. Super ärgerlich, weil ich die Bands dieses Jahr einfach grandios finde und so viele hätte sehen wollen. Dennoch wünsche ich dir ganz viel Spaß dort und eine unvergessliche Zeit! 🙂

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