Festival

Festival: Parookaville – das deutsche Tomorrowland

15. Juli 2016, 21:00 Uhr, Weeze: Tatjana und ich betreten das erste Mal Boden des PAROOKAVILLE Festivals. Man sollte meinen wir als alte Festivalhasen hätten alles schonmal gesehen, aber der Anblick der Kulisse sorgt wider Erwarten für Schnappatmung. Ein bisschen erinnert es mich an den Wilden Westen. Neben der atemberaubenden Mainstage findet man in der feierwütigen Stadt von Bürgermeister Bill Parooka wirklich alles was das Herz begehrt. Einen Rummelplatz, die Warsteiner PAROOKAVILLE Church, ein Postamt mit eigener Briefmarkenkollektion, ein Gefängnis, in dem man sich sträflingslike Erinnerungen unter die Haut hacken lassen kann, ein Schwimmbad zum erfrischenden Planschen, einen Blumenladen mit fancy Haarschmuck, eine kulinarisch abwechslungsreiche Foodmeile und eine Bank mit eigener Währung – den Tokens. So lässt es sich leben! Für 2 Tage dürfen wir nun Bürger dieser zauberhaften Stadt sein, daher ist es an der Zeit gegen die Reizüberflutung anzukämpfen und einen Schlafplatz zu suchen. Gar nicht so leicht wie gedacht. Immerhin sind die meisten der 50.000 Einwohner bereits seit Donnerstag vor Ort.

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Es weht ein Bielefelder Lüftchen durch Weeze

Glitzerfee Tatjana macht sich auf die Suche und sieht in jedem freien Quadratmeter ein potenzielles neues Zuhause. Ich dagegen bin der Meinung, dass man nicht immer gleich die erstbeste Wohnung nehmen sollte. Nach der vierten Besichtigung sind wir uns zwar immer noch nicht einig, aber bevor ich Einwände anbringen kann hat Tatjana bereits das Zelt geworfen und im Vorgarten der Nachbarn aufgebaut. Die ersten Anwohner kommen zur feierlichen Begrüßung. Wir stoßen mit Tobias und seinen Bekannten auf den Einzug an, als die Besitzer des angrenzenden Zeltes Nachhause kommen. Ich sitze gedanklich, wegen Hausfriedensbruch, schon im Gerichtssaal, als „Taddl“ ihren Charme spielen lässt und die Männergruppe davon überzeugt, dass wir sehr pflegeleichte Nachbarn sind. Kurz darauf stoßen wir mit Levi, Brian, Tobi, Julian und Bielefelder Luft auf ein freudiges Zusammenleben an. Zeit gemeinsam feiern zu gehen! Auch von der Stadt werden wir mit offenen Armen und einem spektakulären Feuerwerk empfangen. Wir hüpfen voller Glücksgefühle, zu den Beats von DVBBS, auf und ab und sind endlich angekommen. Wieder mal ein gelungener Auftakt. Ich bin immer noch hin und weg von dem atemberaubenden Bühnenbild der 80 Meter breiten Mainstage. Verrückt was heutzutage alles machbar ist. Bevor es weiter zum Auftritt von Gestört aber Geil geht, sorgt ein bisschen Freizeitaction für Unterhaltung. Berg & Tal und Flugsimulator sorgen für einen aufgeräumten Mageninhalt und bereiten uns bestens auf den nächsten Act vor. Wir betreten die Cloud Factory und da waren es nur noch Zwei. Unfassbar wie schnell man sich in so einer Menge verlieren kann. Aber alles halb so wild. Ich hab mit Brian eine ganz wundervolle Begleitung, die mich um kurz vor 4:00 Uhr unversehrt zum Zeltplatz bringt. Auf dem Weg noch schnell Bier bei Penny kaufen und die anderen Zwei zufällig an der Kasse einsammeln. Wir schmeissen uns in die Campingstühle und trinken ein Bier zum Sonnenaufgang. Für ausgleichende Gerechtigkeit wird auch mit den anderen Nachbarn noch ein Bier getrunken, bevor ich tot zu Tatjana in’s Zelt falle.

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Wahnsinn – Liebe und pure Glückseligkeit

Tag 2. Ich werde um 10 Uhr wach und wandere mit meiner Isomatte an die frische Luft. Die Jungs sind schon etwas länger am Start als ich und verrückterweise auch wesentlich fitter. Ich schieb’s jetzt einfach mal auf mein Alter! Während sich Levi an meinem Snapchat-Account austobt und frischen Wind in mein „Follow me around“ bringt, versuchen wir noch eine Runde zu schlafen. Eine Stunde später wird der Grill angeschmissen und das erste Bier getrunken. Ich mache mich mit der Glitzerfee auf zum Auto. Wir schmeissen uns in einen fancy Festivallook und schießen die ersten glamourösen Outfitbilder vor der Mainstage. Weiter zum Pressezelt. Während Tatjana den ersten Beitrag für Festivalplaner schreibt, sorge ich für ausreichend Bildmaterial. Die Zeit rast und wir schaffen es gerade noch pünktlich zu meinem persönlichen Highlight des Wochenendes. Modestep in der Cloud Factory. Zeit zum Durchdrehen! (An dieser Stelle nochmal ein großes Danke an die Jungs, dass ihr unsre Sachen in’s Zelt habt und ein dickes Sorry hinterher, dass ihr auf uns gewartet habt). Wie schon bei Rock’n’Heim bin ich nach dem weltklasse Auftritt von Modestep komplett nassgeschwitzt und körperlich bereits am Ende und so beschließen wir eine Pause einzulegen. Zurück zum Zeltplatz und chillen. Nach einem weiteren Grillgang machen wir uns wieder auf zur Mainstage und Axwell Ingrosso. Wir verlieren uns wieder mal schneller als gedacht und verbringen den restlichen Abend allein mit Levi. Zu Dritt stürmen wir die Teledisco und geben eine großartige Performance zu „Verdammt ich lieb dich“ zum Besten. Dann geht es auch schon weiter zu Yellow Claw, wo ich schließlich auch Tatjana und Levi verliere. Läuft bei mir! Zum Suchen bleibt keine Zeit, da in wenigen Minuten das Feuerwerk beginnt und ich dieses mal mit der Kamera dabei sein will. Ist aber nicht schlimm. Ich verlass mich auf Tatjana’s weibliche Intuition und stelle mich nach getaner Arbeit am Crepes-Stand an. Da ich stundenlang von nichts anderem geredet hab weiß ich sie wird früher oder später darauf kommen wo sie mich findet. Und das tut sie auch! Da wir allesamt immer noch mehr als genug Tokens im Geldbeutel haben reizen wir das Freizeitangebot aus und fahren eine Runde Riesenrad. Was ein Anblick von da oben! Zu meiner großen Freude treffe ich zufällig sogar noch meine Freundin Teresa aus Kleve, die ich schon viel zu lange nicht mehr gesehen hab. Voller Glücksgefühle geht es zu unserem großen Finale mit Fedde le Grand. Wir sammeln die letzten Kräfte und feiern das gelungene Set. Eine Stunde später liegen wir im Schlafsack und sind wieder tot.

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Tag 3, 9 Uhr. Ich kann kaum aus den Augen schauen und bereue es hart, dass ich meine Sonnenbrille im Auto gelassen hab. Eine frische Dusche und ein Frühstück retten mein Leben. Ein letztes mal zusammen sitzen mit den Jungs, bevor wir unsere Sachen packen und uns auf den Heimweg machen. Wir bedanken uns nochmal für die Gastfreundlichkeit und lassen das PAROOKAVILLE hinter uns. Ein bisschen blutet da immer das Herz. Man weiß ja nie ob man die Leute jemals wieder sieht. Aber wir hatten eine coole Zeit und sind wieder mal sehr dankbar, dass wir das alles – dank Festivalplaner – miterleben durften! Vielen Dank auch an Brian, Levi, Julian und Tobi, dass mir einer von euch meinen Geldbeutel hinterherschickt. Ich hoff ihr konntet was mit dem Red Bull und der Müller Milch anfangen!

To be continued …

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7 Comments

  • Reply treurosa 18. Juli 2016 at 07:39

    Hört sich nach einem richtig richtig tollen Festival an, bei dem ich echt gerne dabei gewesen wäre 🙂 Habe die Videos in Snapchat ja auch schon verfolgt und zeitweise war ich richtig neidisch 😉

  • Reply Ulla 18. Juli 2016 at 10:29

    Klingt nach einer guten Zeit 😉

  • Reply Vita 19. Juli 2016 at 10:09

    Ah sehr geiler Bericht! War auch aufm parookaville und tatsächlich hab ich Vllt ne Stunde auf der mainstage verbracht Meine Gruppe und ich sind nämlich die absoluten Dubstep und trap (und auch D’n’B) Fans und waren dementsprechend beide Tage an anderen Stages Modestep war wirklich sehr gut und zu Yellow Claw brauch ich nichts sagen, das war einfach top Außer haben mir Valentino Khan, TWRK, Dillon Francis und cesqeaux noch super gut gefallen 🙂 Bin jetzt das 2. Jahr dort und freue mich schon auch nächstes Jahr wieder hinzugehen!

    Liebe Grüße,
    Vita

  • Reply Kim 19. Juli 2016 at 12:51

    Mega cooler Bericht. Hab schon bei Snapchat und Instagram ein bisschen das Festival mitverfolgt und es scheint ja echt sehr geil zu sein =)

    Liebe Grüße,
    Kiamisu

  • Reply EMMALACHT 20. Juli 2016 at 13:21

    Liebe Diana, es ist mir immer wieder eine große Freude dich durch deine Festivalerlebnisse zu lesen. Du mich immer ein kleines Stückchen mit. Ich muss zugeben, dass ich vorher noch nicht wirklich etwas vom Parookaville gehört habe. Aber es klingt nach ner sau coolen Party. Liebe Grüße, Anna

  • Reply Nici 22. Juli 2016 at 11:03

    Du bist ganz schön viel unterwegs, Liebes!
    … und ich bin wirklich neidisch auf deine Festivalbesuche! <3

  • Reply Festival: Wenn Träume endlich wahr werden! - Lavie Deboite 17. Februar 2017 at 13:13

    […] Parookaville 2016 Summerjam 2016 Southside 2016 Maifeld Derby 2016 Sound of the Forest 2015 Rock’n’Heim 2014 Grashüpfer 2014 Rock’n’Heim 2013 Nature One 2013 Southside 2010 […]

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