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Outfit: Lost Places in Berlin

Eine Auszeit hatte ich schon lange nötig! Es ist eben nicht immer ganz einfach Job, Alltag und Blog unter einen Hut zu bekommen. Die freien Stunden bleiben auf der Strecke und man steht dauerhaft unter Druck. Sicher … für Festivals, Bloggerevents und Fashion Week opfert man die Zeit gerne, denn in gewisser Hinsicht ist es auch eine Leidenschaft, die einen erfüllt. Aber das alles ist eben trotzdem auch immer eine Menge Arbeit. Man hetzt von Termin zu Termin und hat zwischendurch kaum Zeit zum Verschnaufen. Man vergisst zu essen, leidet dauerhaft unter Schlafmangel und die Wohnung versinkt im Dreck. Der eine Koffer wird ausgepackt, der andere ein. Die wenigen Stunden, die man Zuhause verbringt nutzt man um die Wäsche zu machen, damit man beim nächsten Trip das passende zum Anziehen hat. In den eigenen vier Wänden stapeln sich PR Samples und es fehlt die Zeit zum Fotografieren. Auch die Texte schreiben sich nicht von alleine, weswegen man Unmengen an Nachtschichten einlegt, um auch nur den Hauch einer Chance zu haben, mit der Arbeit hinterherzukommen. Und plötzlich bleiben Inspiration und Lust auf der Strecke. Zeit abzuhauen!!!

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Ascol – mein Ruhepol in Berlin

Viele denken vielleicht es ist verrückt ausgerechnet dann nach Berlin zu fliehen, aber ich sehe das anders. Ich habe dort während der Fashion Week im Januar nämlich einen ganz besonderen Menschen kennengelernt, der es innerhalb kürzester Zeit schafft, dass ich den Kopf abschalte und das Leben genieße. Selbst während der stressigen Fashion Week Tage im Juli konnte er am Abend mit guten Gesprächen, Motorradausflügen und Wein meine längst verloren gegelaubte Entspanntheit zurückholen. Dann war die viele Arbeit, die noch vor mir lag, vergessen und ich nutzte die freie Zeit um zu leben. Und auch wenn wir immer eine schöne Zeit hatten, verfolgte mich das schlechte Gewissen. Denn eigentlich hatte ich viel zu wenig Zeit übrig, um Ascol zu zeigen wie sehr ich ihn, seine Art und seine Gastfreundschaft wertschätze. Und genau deshalb wusste ich auch, dass es keinen besseren Ort zum Abschalten geben würde als Berlin. So konnte ich endlich mal ein bisschen was zurückgeben und hatte gleichzeitig einen Menschen um mich herum, bei dem ich meine innere Ruhe finde. Wir nutzten die freien Tage für Ausschlafen, Frühstücken, Shopping, Seebesuche, Motorrad fahren, Feiern, Grillen und Wein trinken. Keine Sekunde dachte ich dabei an den Haufen Arbeit, der Zuhause auf mich wartet. Ich war schlichtweg tiefenentspannt und konnte endlich neue Kraft tanken.

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Lässiger Look mit Ethnokleid, Bikerboots und Lederjacke

Eine Sache musste trotzdem gemacht werden. Outfitbilder in Berlin. Während der Fashion Week Tage bin ich in der Regel nämlich meist so vollgeladen, dass keine freie Zeit zum Shooten bleibt. Ärgerlich, wenn man bedenkt, dass es sich bei der Haupstadt um ein wahres Location-Mekka handelt. Während man in meinem Heimatort Stunden benötigt, um eine brauchbare Kulisse zu finden, springen sie einem in Berlin förmlich entgegen. Und so missbrauchte ich Ascol als Fotograf und Emmi als Locationscout. Ich entschied mich dieses mal gegen Berliner Straßen und Sehenswürdigkeiten und suchte mir einen Lost Place. Für meinen Geschmack perfekt geeignet für den Look aus Ethnokleid, Lederjacke, Bikerboots und Hut. Generell mag ich solche heruntergekommenen Gebäude für Fashionfotos sehr gerne. Sie haben einfach einen eigenen Flair. Alte eingefallene Decken in Kombination mit neu gesprayter Streetart  lassen mein Herz höher hüpfen und unterstreichen jeden Look auf eine ganz besondere Art und Weise. Und so hatte ich endlich mal wieder Spaß an der „Arbeit“ und konnte gleichzeitig entspannen.

Damit ihr euch ein Bild darüber machen könnt, wie dieses Entspannen in Berlin bei mir aussieht, hab ich euch die Snaps der ersten beiden Tage angehängt. Weitere folgen mit Outfit Nummer 2!


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5 Comments

  • Reply Leni 29. Juli 2016 at 12:53

    Ja, solche Auszeiten braucht man manchmal einfach wenn einem alles auf den Kopf zu stürzen droht. Ich brauche dann vor allem liebe Menschen um mich herum und einen kleinen Ortswechsel, sodass ich nicht bei jedem Blick wieder an die viele Arbeit erinnert werde.
    Freut mich, dass du ein wenig Kraft tanken konntest und so schöne Tage hattest.
    Liebe Grüße 🙂

  • Reply Caudia 29. Juli 2016 at 15:53

    jaaa wahre worte!! ich frage mich eh immer wie ihr blogger das alles unter einen hut bekommt! bemerkenswert aber auch harte arbeit.. trotzdem macht es immer spaß was zu lesen auch wenns dann mal bis zu nächsten posting wiedre etwas dauert!
    grüße aus dem st. christina grödnertal
    Claudia

  • Reply Jasmin 29. Juli 2016 at 19:37

    Bin voll froh das du deine Snaps als FMA hochlädst! Hab nämlich immer noch kein Snapchat, aus diversen Gründen xD und mag mir auch keins machen aber dein Videos find ich echt klasse! Da vermiss ich dich irgendwie voll, find deine Art einfach so angenehm und verdammt wir müssen mal zusammen feiern!!! & freu mich übrigens voll für dich das du bei Ascol so entspannen kannst 🙂 so viel wie du unterwegs bist, respekt! <3

    Sag aufjedenfall mal Bescheid wenn du mal Zeit hast bzw. überhaupt in KA bist 😀

  • Reply Neri 31. Juli 2016 at 09:13

    Berlin ♥ Ich freue mich immer Bilder aus meiner Heimat zu sehen. Tolle Locations!

    Neri

  • Reply Beauty Mango 5. August 2016 at 14:26

    Wahre Worte. So einfach haben wir Blogger es wirklich nicht und viele denken immer, dass das für uns Freizeit wäre und Erholung, wenn wir da auf Events unterwegs sind, aber das ist so gut wie immer mit Stress und Schlafmangel verbunden. Das Outfit gefällt mir total gut an dir und die Location ist der Wahnsinn!

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