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Wenn Affen pogen – Rock’n’Heim 2014

Fünf Kilo Handbrot schwerer und 200 Euro ärmer melde ich mich zurück zum Dienst. Während ich vor genau einer Woche zu dieser Zeit bei den Architects das Hüpfbein schwang, sitz ich nun wieder mit einem Kaffee vorm Laptop und möchte das Wochenende mit euch Revue passieren lassen. Es begann an einem Freitag Morgen als ich gegen 5:30 Uhr aus dem Bett rollte. Ausnahmsweise sah ich dabei mal nicht aus wie ein Zombi. Ganz im Gegenteil … eine Nacht davor bin ich ein wandelnder Flummi, der vor Vorfreude stundenlang auf und ab hüpfen könnte. Und so trafen wir uns mit vielen andren bunten Flummis, die mal mehr mal weniger hoch hüpften. Männer sind ja jetzt nicht so die Hüpfer, schon gar nicht zu den frühen Morgenstunden. Egal, hauptsache sie sind zum Zeltaufbau fit! Waren sie dann auch und so wurde 15 Minuten später auf Rock’n’Heim-Grund das erste Bier geöffnet und der Anhänger geladen. Und so zogen sie los Richtung Prefered Camping. Bekannte und Freunde gesellten sich um uns herum und irgendwie war es ein wenig wie Zuhause. Die gleichen Gesichter wie immer. In den meisten Fällen eine schöne Sache.

Juls Groupies

Einmal Hänger voll laden un ab geht’s

soooooooo viele tolle Menschen

Gepflegte Müdigkeit im Lager

Nein, das ist eigentlich wirklich genau das was ich an Rock’n’Heim so liebe. Gerade dieses Jahr, wo es nur einen Prefered Camping Platz gab und Tommy ausnahmsweise die richtige Karte gekauft hat ist man quasi jedem Bekannten in die Arme gelaufen. What’s appen war vollkommen überflüssig weil man alle 5 Minuten über einen betrunkenen Nachbarn oder Schulfreund gestolpert ist. Und so erfreuten wir uns des steigenden Bierflusses und des abklingenden Regens, bevor wir pünktlich zu den Donots das Festivalgelände stürmten. Hier möchte ich mich kurz fassen. Zwischen 17 und 2 Uhr sah das ungefähr so aus:

Bier – Evolution Stage – Handbrot – Bier – Revolution Stage – Dixi – Bier – Evolution Stage – Bier – Handbrot – Bier – Dixi – Bier – Pommes – Revolution Stage – Zeltplatz!

Das könnt ihr bei Samstag und Sonntag Copy Pasten und dann läuft das!

Wir 2 so

A day to remember – best of me – Liebe!

In diesem Jahr nutzte ich außerdem zum ersten mal die Vorzüge einer Festivaldusche im Eigenheim. Ganz ehrlich … so sehr ich das Campen auf Festivals auch mag und die festen Duschen bei Rock’n’heim zu schätzen weiß … wenn meine Wohnung 15 Autominuten vom Gelände entfernt ist, dann steh ich sicher nicht ne Stunde an na Dusche mit kaltem Wasser an! Und da wir am frühen Morgen eh noch nicht in Bierlaune waren, bildeten wir Fahrgemeinschaften in die eigenen 4 Wände. So kann man warm und stressfrei duschen, nebenher nen Kaffee trinken und in Seelenruhe die nötigen Klamotten raussuchen. Und als ob das nicht schon Luxus genug wäre, wartete auch noch eine lang ersehnte Überraschung auf mich. An dieser Stelle auch nochmal ein Danke an meine Lotto-Fee, die mich netterweise per SMS über den aktuellen Versandstatus meiner gewonnenen Rock’n’Heim Merch auf dem Laufenden gehalten hat. Leute, das nenn ich Just in time! Nächstes Jahr solltet ihr solche Sachen echt n paar Tage früher los schicken, denn nicht jeder hat die Möglichkeit mal schnell heim zu fahren, um den Affen gebürtig austragen zu können. By the way … ein großartiger Hoodie! Vielen Dank

Schnelldurchlauf

Ansonsten bleibt zu sagen, dass Becks einfach um Welten besser schmeckt als das Warsteiner vom Vorjahr, das Pall Mall-Haus ein kläglicher Ersatz fürs Jägermeister-Haus war, der allgemeine Aufbau sowie das Dixi Kontingent extrem enttäuschend waren und das Line Up im kommenden Jahr wirklich besser  werden muss! Aber es gab auch Gutes. Auf Handbrot ist eben immer Verlass! Und Heidelberger Melonenschnaps … der läuft auch! Nicht zu vergessen die tollen Menschen, mit denen ich dieses unvergessliche Wochenende verbringen durfte. An dieser Stelle möchte ich Danke sagen. Danke an Jul, Sina und das Schwesterherz für die schöne Zeit mit euch! Danke an Sina 1 für die schönen Stunden in der Freitagnacht, auch wenn sie mir böse Kopfschmerzen am Samstagmorgen beschert haben.  Danke an Jul für das Überraschungs-Handbrot zu Prodigy und den geilen Sonntag! Danke an Sina Nummer 2 für die Kontakte mit denen man 4 Bandanas zum Preis von 2 bekommt. Danke an Jasmin für die geilste Rock’n’Heim Torte ever und danke an alle andren, die dabei waren. Es war mir eine Ehre mit euch zu feiern!

Er wars!

Ganz großes Kuchenkino!!!

Aber auch die Bands sollen nicht vergessen werden. Schließlich geht es an solchen Wochenenden ja hauptsächlich um Musik! Die Gummibären-Bande nachts um 5 auf dem Zeltplatz zählte zwar zu den musikalischen Highlights, aber ein paar Ausreisser gabs trotzdem. Und die reichten glücklicherweise zum zufrieden stellen. Trotzdem nicht zu vergleichen mit dem Line Up vom Vorjahr. Wie zu erwarten waren A day to remember, Skrillex, Prodigy & Deichkind meine Favoriten. Zurecht! Billy Talent & die Donots lieferten ihre alt bekannte Leistung ab. Cool, aber nichts Besonderes. Und auch wenn ich Ben wirklich heiss find … langsam wird’s etwas too much mit seinem Gekreische. Wenn man eine Band mag, schaut man über sowas ja gerne mal drüber weg, aber das hat echt weh getan in den Ohren! Bei Korn und the Architects wars schön die mal live gesehn zu haben und bei Deadmau5 war ich schwer enttäuscht. Wenn man von den alten Mixes mal absieht war das echt nix! Sorry, aber Riesen-Fail!

Die Augenringe wachsen und das Bier fließt!

Der Sonntag begann mit Sonneschein und Sitzplätzen auf warmem Boden bei Imagine Dragons. Es folgte ein letzter Besuch beim Rock-Shop, um die alljährliche Zusammenkunft nochmal zu feiern, bevor pünktlich zum Sonnenuntergang eine Sisha gezündet wurde. Und während das Schwesterherz in der Frontrow zu Deichkind abging rollten Jul und ich das Fass rein. Ein wirklich gelungener Abschluss! Wobei NEIN … der gelungene Abschluss war definitiv der Hot Dog den sich Jul noch als Wegfutter für den Fussmarsch zum Auto gegönnt hat. Handbrot-Konkurrenz hoch 10!

In diesem Sinne … vielleicht bis nächstes Jahr!

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18 Comments

  • Reply Nummer Neun 23. August 2014 at 16:39

    Starker Bericht! Und auf einem Festival zelten und zu Hause duschen ist ja wohl mal die beste Mischung, die man sich vorstellen kann!

    • Reply LAVIE DEBOITE 26. August 2014 at 21:07

      Aber Hallooo! Da kann man sich definitiv dran gewöhnen 😀

  • Reply Julia 24. August 2014 at 07:57

    oh das sieht nach sehr viel spass aus … coole sache und bericht … die fotos sprechen auch schon für sich da bekommst du auch mal wieder bock drauf … obwohl meine heisse festival phase also mit zelt und so vorbei ist… ich weiss ich weiss zelten gehört dazu aber ich bin jetzt echt nicht mehr so der zelt typ … ich brauch meine dusche und nen gutes klo 😉 … da bin ich ja ehrlich… wenn alles klappt arbeite ich nächstes jahr für „meine“ firma auf dem hurricane hmmmmmm loves music und so halt… da hätte ich echt bock drauf … geile torte echt hammer hoffe die hat auch so geil geschmeckt… und sehe ich da tofu aufm fleischgrill oder ist das feta??? ;D … naja einen nice rest sonntag dir liebes… 😉

    • Reply LAVIE DEBOITE 26. August 2014 at 21:09

      Ja da muss man sagen dass Rock’N’Heim schon echt top ist was die Duschen und Klos angeht. Das sind betonierte Häuschen mit richtigen Kabinen und nem großen Waschraum. Aber wenn man halt echt nur ums Eck wohnt, duscht man doch lieber daheim 🙂
      Und wenn man eben nicht so auf Festivalduschen und Klos steht kann ich das durchaus verstehen wenn einen das etwas zurückhält bei so nem Spaß dabei zu sein. Hurricane klingt extrem gut! Immer ein tolles Line Up! Oh ich glaub das war Grillkäse auf dem Grill. Aber Tofu lag zwischenzeitlich auch mal drauf 😀

  • Reply Yvonne 24. August 2014 at 08:33

    Klingt gut 🙂 Cool, dass dein Pulli noch rechtzeitig kam und ihr zu Hause duschen konntet – ein kurzer Ausflug vom Zeltleben ins normale Leben hat definitiv seine Vorzüge.
    Dann komm mal gut wieder zu Hause an und starte fit in die neue Woche!

    • Reply LAVIE DEBOITE 26. August 2014 at 21:10

      Auf jeden Fall. Bin ich schon froh, dass ich den Luxus bei dem Festival hab.
      Dankeschön 🙂

  • Reply Sinalein:) 24. August 2014 at 12:23

    Richtig toll geschrieben!! Ich hab auch zu danken, war ein richtig tolles Wochenende besonders der Freitag!!!
    muss auf jedenfall wiederholt werden!!

    • Reply LAVIE DEBOITE 26. August 2014 at 21:10

      Auf jeden Fall!!! Danke, dass du dabei warst und so eine wundervolle Festivalbegleitung warst! :-*

  • Reply Vanessa Piccola 24. August 2014 at 16:10

    Schade, dass das Line-up insgesamt nicht so prall war, aber Spaß haste ja trotzdem ausufernd gehabt wie man sieht! Skrillez und Deichkind sind auf jeden Fall nice. Und ihr habts euch deluxe eingerichtet mit der Pavillon-Konstruktion und bei mir fetten Festivalneid geweckt. Nächstes Jahr will ich auch wieder in den Matsch! Der Freund und du seid übrigens auch mal wieder sehr schmuck anzusehen 😉

    • Reply LAVIE DEBOITE 26. August 2014 at 21:11

      Ich kann mir dich in so na Atmosphäre aber auch einfach sau gut vorstellen. Da wär ich gern dein Zeltnachbar ohne Spaß!

  • Reply glitterallover 24. August 2014 at 17:17

    Deine Festivalberichte sind echt immer der Knaller! 🙂 Sieht immer nach so viel Spaß aus! Ich selber bin überhaupt nicht der Festival-Typ. Musiktechnisch schon, aber dieses ganze Dixi-Klo und Kalte-Duschen ist einfach nicht mein Ding. Aber – wenn ich auch die Möglichkeit hätte zu Hause zu duschen, würde das sofort ganz anders aussehen 😀
    Tolle Fotos!!

    • Reply LAVIE DEBOITE 26. August 2014 at 21:14

      Danke 🙂 Das les ich natürlich gern!
      Ich bin da eigentlich echt nicht pingelig. Ich hab auch schon in riesen Zelten auf dem Southside geduscht wo man mit Männern gemischt war und sich quasi nur hinter diesem schmalen Duschvorhang an und ausziehen konnte. Das war echt mal ne Herausforderung 😀 Wasser kam da auch nicht allzuviel ausm Duschkopf. Und bei den Klos wusst man damals nicht mehr was Matsch und was Sch … ist weil es 12 Stunden durchgeregnet hat. Das macht mir eigentlich alles nix aus. Da trennten mich aber auch 200km von meinem Zuhause. Während es bei Rock’n’Heim gerade mal 10 sind. Da wär ich eigentlich sau blöd, wenn ich nicht Zuhause duschen würd. Gerade weil ich eh immer mim eigenen Auto dort bin und daher auch sehr ungebunden bin.

  • Reply Saritschka 25. August 2014 at 06:33

    Und schon wieder so ein Burner-Festivalbericht! 😀 Ich liebe deine Posts einfach, da springt einem der Spaß ja direkt ins Gesicht. Und die Torte? Hallo!? 🙂

    Hab eine gute Woche, Hübsche!

    • Reply LAVIE DEBOITE 26. August 2014 at 21:15

      Ja gell 🙂 Bin fast zusammen gebrochen als ich die Torte gesehn hab!
      Danke du Liebe! Ich wünsch dir auch ne tolle Woche!

  • Reply Amysa 25. August 2014 at 06:43

    Klasse Festivalbericht! Der Kuchen ist ja mal Hammer geil 🙂 Was ein Luxus, wenn man zu Hause duschen kann *neid* 😀

    • Reply LAVIE DEBOITE 26. August 2014 at 21:15

      Ja auf jeden Fall, da kann man sich echt dran gewöhnen an diesen Luxus. Und der Kuchen war der wahnsinn! Das waren auch innen 3 verschiedene Sorten!

  • Reply Hilde Tran 25. August 2014 at 16:20

    haha super süße outfits:)
    und sieht nach fun aus:)

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