Food, Travel

Bloggerreise – Lösch für Freunde – Dessertkochkurs

Heute gibt es den letzten Beitrag aus dem Hause Lösch für Freunde. Von unserer Bloggerreise vor einigen Wochen habe ich euch bereits hier und hier berichtet. Den Dessert-Kochkurs mit dem Gastgeber und Chef de Pâtissier des Hauses Olivier Fabing wollte ich mir ganz bewusst für den Schluss aufheben. Als krönenden Abschluss sozusagen! Und ich muss sagen, ich hab auch so einiges aus den Stunden mit den Mädels und Olivier mitgenommen! Unter anderem auch, dass man die ausgekratzten Vanilleschoten nicht wegwerfen sollte, sondern in ein Glas mit Zucker geben kann, um einen hervorragenden Vanillezucker zu bekommen. Oder aber man kocht sie bei Saucen einfach mit, um einen noch stärkeren Geschmack zu erhalten. Neben solchen Küchenhilfen hat er uns aber auch ein hochklassiges Dessert gelehrt! Bestehend aus 4 Komponenten … ein Gaumenschmaus! Und weil ich der Meinung bin, dass man mit diesem Rezept als Gastgeber ordentlich punkten kann, quäl ich euch nicht mit langen Texten, sondern präsentiere euch die Rezepte für Crème brûlée, Vanille Espuma, Erdbeer-Rhabarber-Kompott & Hippie Schleifen.

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ZUTATEN FÜR DIE CREME BRULEE:

10 Eigelb
180g Zucker
170g Milch
1 Liter Sahne
3 Stangen Vanille

Zuerst wird das Eigelb mit dem Zucker verrührt. Dann die Vanilleschoten aufschlitzen und das Mark mit einem Messer heraus kratzen. Milch, Sahne und die abgezogenen Vanilleschoten hinzugeben. Danach die Masse in ein ofenfestes Schälchen geben und ca 30 Minuten bei 97 °C in den Ofen. Ja viele werden mich jetzt bei den 97°C für verrückt halten! Auch ich hab einen Ofen mit einer extrem groben Temperaturanzeige. Hier muss man dann einfach in regelmäßigen Abständen prüfen wie fest die Masse ist.

IMG_9791Professionelles Eier trennen

IMG_9877und so muss das dann aussehen … eine feste Konsistenz, wo nichts mehr aus dem Teller schwappt.

IMG_9950Dann den braunen Zucker darüber verteilen und das Feuer anschmeissen

Der nächste Programmpunkt war Vanille Espuma. Hierfür benötigt man 5 Eigelb, die man mit 150g Zucker verquierlt. Danach kocht man 500g Sahne und 3 abgezogenen Vanilleschoten  auf. Die Masse gut mit der Eigelb-Zuckermischung vermengen. Das ganze zur Rose abziehen. Heisst auf gut deutsch „die Soße unter ständigem Rühren in einem Wasserbad langsam eindicken lassen, ohne das sie dabei gerinnt“. Die Masse durch ein Sieb passieren, abkühlen lassen und in eine Sahneflasche gießen. 2-3 Patronen dazugeben.

IMG_9770Jaqueline der Quirlprofi

Um dem Ganzen eine fruchtige Note zu verpassen haben wir nun eine Art Erdbeer-Rhabarber-Kompott gemacht. Dafür durfte von allen kräftig geschält und geschnippelt werden. Größentechnisch wie man es mag. Die Erdbeeren vierteln oder achteln und den Rhabarber in kleine Routen schneiden. Von den Erdbeeren wird nun ein Teil durch ein Sieb passiert, während der Rhabarber in einem Zuckersud glasiert wird. Das Obst, das Mark und etwas frisch geschnittene Minze vermengen und kühl stellen.

IMG_9856 Olivier hatte immer ein Auge auf uns

Lösch für Freunde - Blogger-Wochenende mit Olivier Fabing - DeAlso gaben sich die Küchenhilfen extra viel Mühe

IMG_9834Ich hab direkt mal vergessen den Rhabarber zu schälen

Lösch für Freunde - Blogger-Wochenende mit Olivier Fabing - Dealso bin ich auf Erdbeeren umgestiegen

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ZUTATEN HIPPIE SCHLEIFE:

250g Zucker
250g gehobelte Mandeln
150g Eiweiß
50g flüssige Butter
30g Mehl

Zu guter letzt kommt mein Lieblingsrezept. Die Hippie-Schleife. Der Beweis dafür, dass man aus wenig sooo viel machen kann!!! Als kleines Dekoelement, aber auch als kulinarisches Schmankerl echt super! Damit kann man wirklich jedes Dessert aufpeppen! Und es ist so einfach und schnell gemacht! Zu Beginn vermischt man den Zucker mit den gehobelten Mandeln und gibt danach das Eiweiß und die flüssige Butter hinzu. Nun noch das Mehl unterrühren und die Massen nach Belieben mit einem Löffel dünn auf einem Backpapier verteilen. Wie haben hierfür längere Streifen und große runde Kleckse gemacht. Nun kommt das Ganze bei 180 °C auf die mittlere Schiene. Hier muss man einfach beobachten wann der Teig goldbraun wird. Mithilfe von Tassen und Ausstechformen kann man den warmen Teig nun formen. Beim Trennen der Plätzchen vom Backpapier muss man jedoch aufpassen. Hier eignet sich ein großes dünnes Messer.

IMG_9906Die liebe Vanessa und das Schwesterherz beim Verteilen der Teigmasse

IMG_9899Mit einer Gabel kann man den Teig wundervoll zu Klecksen ausbreiten

IMG_9944Frisch aus dem Ofen müssen die Plätzchen direkt vom Backblech genommen werden

IMG_9957um sie noch im warmen Zustand formen zu können

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Es war wirklich wundervoll mit Olivier zusammen zu arbeiten und so viel dabei zu lernen!!! Ich kann es nur jedem empfehlen, dass mal mit zu machen, wenn man im Lösch für Freunde zu Gast ist! Romina und mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht. Wir stehen aber auch beide gerne in der Küche und probieren neue Sachen aus. Für mich war in diesem Fall wirklich alles neu. Trotzdem war es machbar und das freut mich, denn so werd ich das definitiv auch mal Zuhause zubereiten! In diesem Sinne nochmal ein riesen Dankeschön an Olivier für die Geduld und die Leidenschaft mit der du sowas angehst! Es war uns eine Ehre bei dir etwas lernen zu dürfen! Vielen Dank auch nochmal an die Mädels … Vanessa (pureGlam.tv), Jaqueline (Heart of Holly), Larissa (The StyleGlow), Irina (Lola Finn), Vanessa (Vashionessa), Carolin (Madame Carolin), Andrea (Andysparkles) und Christine (Christine Funk Photography)… es war toll mit euch und wird mir immer in schöner Erinnerung bleiben! Trotzdem hoff ich, dass ich euch ganz bald mal wieder seh! So und nun muss das Ganze nur noch serviert werden und das sah bei uns dann so aus!!!

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GUTEN APPETIT!!!

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9 Comments

  • Reply Kathi 10. April 2015 at 10:00

    Ui, sieht das aber fantastisch aus – fast zum schade zum auslöffeln 😉
    So nen mega coolen Kochkurs würde ich ja auch gern mal belegen, vor allem, weil das alles ja kein Hexenwerk ist, sondern mit ganz normalen Zutaten und ein bisschen Übung kann man wirklich was gourmetmäßiges Zaubern.

  • Reply Maribel Skywalker 10. April 2015 at 10:19

    Selbstgemachte Creme Brulee *___* Oh maaaan, könnt ich glatt 10 von essen! Mein Großonkel ist glaub ich so der beste Koch, den ich kenne und hat letztes Jahr zu Omas Geburtstag auch selbst welche gemacht. Wenn irgendwas Foodporn war, dann das! Und frische Erdbeeren sind halt auch immer geil.

    Hach, das sieht so toll aus meine Liebe. Ich kann mir vorstellen, wie toll das Wochenende gewesen sein muss 🙂 Hab einen wunderschönen Tag und genieß das tolle Wetter! :-*

  • Reply Julia 10. April 2015 at 11:16

    Das sieht ja so sau lecker aus! 🙂 Vorallem die Vanille Espuma mit Erdbeer Rhabarber-Kompott – mhhhhm… Schade das wir noch keinen Rhabarber im Garten haben! In Kombination mit Erdbeer geht der ja echt immer!

  • Reply Melanie 10. April 2015 at 12:35

    Das sieht mega lecker aus. Obwohl du auf dem einen Bild noch leicht skeptisch guckst 😀 Wenn ich das nachkochen würde, würde das bestimmt nicht ansatzweise so super aussehen – von der Küche ganz zu schweigen 😀

  • Reply Yvonne 10. April 2015 at 16:01

    Das sieht superlecker aus!

  • Reply Jacky 10. April 2015 at 17:40

    Auf diesen Post habe ich mich am meisten gefreut – Essen ist immer super. Sieht auf jeden Fall alles sehr sehr lecker aus, vor allem die Créme Brûlée. Will ich schon lange mal kosten, ans selber machen trau ich mich dann doch noch nicht ran. Die Schleifen finde ich auch interessant. Ich liebe es ja, wenn Essen hübsch angerichtet und dekoriert ist. Ich bekomm das zwar nie wirklich hin, aber egal.

    Ich beneide dich wirklich um diese Reise, muss ich hier zum Schluss jetzt einfach nochmal anmerken 😀

    Alles Liebe, Jacky
    http://kolibritastisch.blogspot.co.at/

  • Reply Sarah 10. April 2015 at 18:04

    Ohh wie cool 🙂

  • Reply Mareike Sophie 10. April 2015 at 18:29

    Ich finde Erdbeer-Rhabarbar-Kompott klingt richtig gut 😀
    Klingt nach einem gelungenen Tag!

    All my Love. MS

  • Reply kleinstadtprinzessin 12. April 2015 at 15:51

    Ich gestehe hier mal, dass ich Créme Brûlée noch nie probiert habe 😀 Rhabarbar dagegen aber schon – und den liebe ich auch total! 🙂
    Das Foto von dir finde ich richtig schön ♥

    Grüsse ♥

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